Wave 7 vs. IFOM-Matrix - Unterschiede und Gemeinsamkeiten

In den zwei der letzten Blogeinträgen haben wir Ihnen die Studien "Wave 7 (2013) – Cracking The Social Code" und „IFOM-Matrix“ vorgestellt. Während Wave 7 die digitale Kommunikationslandschaft von der Konsumentenseite aus betrachtet, befasst sich die IFOM-Studie mit der Online Ausrichtung mittelständischer Unternehmen im D-A-C-H Bereich. Auch wenn die Studien in dieser Hinsicht sowie bezüglich der Herausgeber und der Ausrichtung auf den ersten Blick sehr verschieden wirken, weisen sie auch spannende Parallelen in den Resultaten auf. So gibt die Gegenüberstellung der Ergebnisse anschaulich Aufschluss darüber, in wie weit die D-A-C-H Unternehmen im Industrie- & Dienstleistungssektor die Trends und Entwicklungen des Online-Marktes richtig erkannt haben und wie sie diese umsetzen.

WaveIFOM-Matrix
Beschreibung
Langzeitstudie im Social Media-Bereich (seit 2006 jährlich) Studie zu eBusiness-Strategien im B2B-Umfeld bei mittelständischen Unternehmen (2014)
Studienherausgeber
Marketing- und Mediaberatung Universal McCann IFOM - Institut für Online-Markenführung
Ausrichtung
International D-A-C-H Region
Kommunikationsbeziehung
B2C B2B
Website zur Studie
http://wave.umww.com http://www.i-fom.de

Weitere aufschlussreiche Key Facts

WaveIFOM-Matrix
Deutsche sind eher passive Nutzer der sozialen Kommunikationsplattformen Online-Marketing und Usability der Online-Applikationen (Performance und GUI für mobile) haben zukünftig einen hohen Stellenwert
37% möchten etwas von den Brands lernen zahlreiche Unternehmen planen Aktivitäten im Online-Marketing respektive Social Web
Optimierung des Contents für verschiedene Endgeräte wird durch mobilen Boom immer wichtiger Responsive Webdesign (93%) ist der Online-Trend in den nächsten drei Jahre
Beziehungen sind essentiell für Empfehlungen durch Nutzer Platz 2 und 3 bei den Online-Trends sind Social Media (91%) sowie Collaboration (88%)
65% möchten ein (schnelles) Feedback zu ihren Beschwerden bei ca. einem Drittel der Befragten sind im Unternehmen Community-Szenarien geplant

Markenkommunikation sollte sich nicht erst seit Social Media an den Bedürfnissen der Konsumenten orientieren. Die Gründe für die Nutzung von Social Web Angeboten liegen deswegen laut Wave 7 auch in den fünf fundamentalen menschlichen Bedürfnissen, Beziehung, Unterhaltung, Selbstverwirklichung, Anerkennung und Lernen. Wenn Unternehmen es schaffen – nach ihren spezifischen Zielsetzungen und Branchen – die Erwartungen der Konsumenten zu erkennen, werden sie die Kunden auch über die optimalen Medien, Plattformen und Geräte ansprechen. Beispielsweise erwarten Konsumenten bei erklärungsbedürftigen Produkten Expertenwissen und nicht Unterhaltung und Entspannung. Dies suchen sie eher in Branchen wie Consumer Electronics .

Und sieht man sich an, welche Online-Trends in der IFOM Studie von mittelständischen Unternehmen des Industrie- & Dienstleistungssektors aus der D-A-C-H Region genannt werden, wurde die Entwicklung hier richtig erkannt. Online-Marketing und Usability der Online-Applikationen haben demnach in Zukunft einen großen Stellenwert. Der Top Online-Trend der nächsten Jahre ist mit 93% Responsive Webdesign, was auf Grund des massiv gestiegenen Anteils mobiler Endgeräte auch unumgänglich ist. Dicht dahinter folgt schon Social Media mit 91%. Dieser Trend drückt sich vor allem dadurch aus, dass eine eigene Online-Kunden-Community mit 28% die mit Abstand am häufigsten geplante Online-Anwendung ist.

Geschrieben von am 12.06.2014, 12:51

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